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Seminarbeschreibung
| Seminar |
Vom Late-Talker bis zu den Wortfindungsstörungen
(14 Fortbildungspunkte) |
| Termin |
08./09.07.2010 (Sem.-Nr. 10-10)
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| Dauer | 2 Tage |
| Leitung |
Dr. Silke Kruse Logopädin, Klinische Linguistin, Lerntherapeutin
1985 – 1988 Ausbildung zur Logopädin in Erlangen; Neben ihrer Berufstätigkeit studierte sie an der Universität Erlangen-Nürnberg Linguistik. In ihrer Dissertation beschäftigte sie sich mit der kindlichen Sprachstörung Dysgrammatismus. Aus dieser Arbeit stammen die Ansätze, die in den natürlichen Grammatikerwerbsansatz einfließen. Hierzu ist nach der Dissertation auch ihr Buch „Kindlicher Grammatikerwerb und Dysgrammatismus“ entstanden.
Seit 1996 bildet sie Studentinnen und Kolleginnen in den Themen Kindlicher Dysgrammatismus, Late Talker und ungestörter Kindspracherwerb weiter. Seit 2004 praktiziert sie in eigener Praxis in Erlangen. |
| Beschreibung |
Längst hat sich der Begriff „Late Talker” für Kinder mit spätem Sprechbeginn etabliert und viele WissenschaftlerInnen wie PraktikerInnen entwickeln Diagnose- und Therapiematerial. Dabei wird nach wie vor gestritten, ob, und wenn ja, wann eine Therapie bei diesen Kindern sinnvoll und nötig ist.
Im Seminar werden die jüngsten Entwicklungsdaten des natürlichen Wortschatzerwerbs als Grundlage für davon abweichendes Verhalten vermittelt. Die aktuellen Diagnosemöglichkeiten werden vorgestellt und es wird ausführlich besprochen, ab wann und wie ein Kind sprachtherapeutisch begleitet werden sollte.
Da sich Wortschatzdefizite auch in die darauf aufbauenden Sprachbereiche wie Grammatik, Wortfindung und Schriftspracherwerb auswirken, wird ein praxisnaher Therapieansatz vorgestellt, in dem diese Zusammenhänge berücksichtigt werden.
Es wird gezeigt, wie durch eine kommunikationsorientierte und die kindliche Spielentwicklung berücksichtigende Therapie der Wortschatz aufgebaut und gefestigt wird, so dass eine Langzeittherapie möglichst vermieden werden kann.
Durch etliche Filmbeispiele werden die einzelnen Therapieschritte verdeutlicht.
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