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Seminarbeschreibung
| Seminar |
Praxis der SEV-Therapie auf der Basis der Sensorischen Integration
(13 Fortbildungspunkte) |
| Termin |
23./24.04.2010 (Sem.-Nr. 10-07)
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| Dauer | 2 Tage (23.04.2010: 10:00 - 16.30 Uhr, 24.04.2010: 9:45 - 17:00 Uhr) |
| Teilnahmegebühr |
230,00 € |
| Leitung |
Susanne Renk, Logopädin
Ausbildung zur Logopädin in Münster 1980 - 1983. Danach 1 Jahr Tätigkeit in der Ambulanz der HNO-Abteilung am Prosperhospital, Recklinghausen (akademisches Lehrkrankenhaus der Ruhruniversität Bochum). Seit 1984 in der Kinderklinik am Uniklinikum Münster, Bereich Psychosomatik. Eigene Weiterbildungen: Bobath, Brondo, Kay Coombes, Sensorische Integration und verschiedene Fortbildungen zum Thema "Interaktionelle Diagnostik und Therapie im Säuglings- und Kleinkindalter", u.a. bei Dunitz-Scheer, Papousek, Brisch, von Hofacker, Downing. Seit vielen Jahren Fortbildungstätigkeit zu den Themen "Praxis der SEV-Therapie basierend auf der Sensorischen Integration", "Mund-, Ess-und Trinktherapie im Kindesalter" und "Fütterstörungen im Baby- und Kleinkindalter".
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| Beschreibung |
Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Praxisseminar, das konkrete Therapieanregungen, Spiele, Material-, Musik- und Literaturtipps beinhaltet, aufbauend auf folgenden Bereichen: taktile Wahrnehmung und Körperschema, auditive und visuelle Wahrnehmung, Mundmotorik und Lautanbahnung. Sie sollten also Lust zum Spielen und Ausprobieren mitbringen. Das Wissen um die sensorische Integration gibt vielen bekannten SEV-Therapieinhalten eine neue Richtung und weitet die Grenzen der Sprachtherapie aus, ohne jedoch die speziell logopädischen Ziele zu verlassen. Unter diesem Aspekt versteht sich auch dieses Angebot.
Am ersten Tag bilden die oben genannten Bereiche jeweils eine Arbeits- (besser gesagt: Spiel-) Einheit, wobei immer der Zusammenhang zur Sprachförderung hergestellt wird. Am zweiten Tag wird ein Aspekt der taktilen Wahrnehmung und des Körperschemas vertieft: inwiefern Handmotorik im weitesten Sinne (Sensibilität, Handgeschick, Malentwicklung, Menschzeichnung) einen positiven Einfluss auf die Sprachentwicklung hat und wie diese in der Therapie mit Hilfe der sensorischen Integration umgesetzt werden kann. Anschließend wird die „Ideen-Kiste“ geöffnet, zu der möglichst alle etwas aus ihrem Erfahrungsschatz beisteuern sollten: eine Spielidee, eine Bastelanleitung, ein Buchhinweis oder ähnliches. Die Anregungen vervielfältigen sich auf diese Weise!
Ein umfangreicher Literaturtisch rundet als theoretischer Hintergrund dieses Praxisseminar ab.
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