Praxis für Logopädie und Ergotherapie, Margita Händel-Rüdinger Zentrum für Sprache, Stimme und Kommunikation, Händel-Rüdinger & Partner GbR

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Seminarbeschreibung

 

Wortschatz, Grammatik und Phonologie - Schnittstellentherapie und Fallbesprechungen
(6 Fortbildungspunkte)
1 Tag
Besuch des Seminars Viele Fälle von Dysgrammatismus
Dr. Silke Kruse
Logopädin, Klinische Linguistin, Lerntherapeutin

1985 – 1988 Ausbildung zur Logopädin in Erlangen; Neben ihrer Berufstätigkeit studierte sie an der Universität Erlangen-Nürnberg Linguistik. In ihrer Dissertation beschäftigte sie sich mit der kindlichen Sprachstörung Dysgrammatismus. Aus dieser Arbeit stammen die Ansätze, die in den natürlichen Grammatikerwerbsansatz einfließen. Hierzu ist nach der Dissertation auch ihr Buch „Kindlicher Grammatikerwerb und Dysgrammatismus“ entstanden.

Seit 1996 bildet sie Studentinnen und Kolleginnen in den Themen Kindlicher Dysgrammatismus, Late Talker und ungestörter Kindspracherwerb weiter. Seit 2004 praktiziert sie in eigener Praxis in Erlangen.
Die meisten Kinder, die LogopädInnen betreuen, kommen mit Auffälligkeiten in mehreren Sprachbereichen zur logopädischen Therapie. Bei ihnen ergeben sich häufig die Fragen, in welchem Bereich die Therapie beginnen soll, ob eine sprachspezifische Ausrichtung der Therapie ausreichend ist und ob die Therapie zu den einzelnen Sprachbereichen besser nacheinander oder zeitgleich erfolgen sollte.

Um eine spezifische Förderung mehrerer Bereiche zu erreichen, muss die Therapie an den Schnittstellen der Sprachbereiche erfolgen. Hier bieten die phonologischen Eigenheiten und darauf aufbauend die Verben Ansatzpunkte, mit denen auch auf weitere Sprachbereiche positiv eingewirkt werden kann.

Im Seminar werden die Beeinflussungen zwischen den Sprachbereichen Wortschatz, Grammatik und Phonologie verdeutlicht und die Therapie ganz praktisch an Fallbeispielen dargestellt.

Hierzu können die TeilnehmerInnen Kinder, die sie in ihrer Praxis behandeln, im Seminar vorstellen. Um über die Kinder sprechen zu können, bitte ein kurzes Transkript (auf Papier, Folie oder Speicherchip) mitbringen und gegebenenfalls eine kurze, aussagekräftige Filmaufnahme auf DVD.
Zentrum für Sprache, Stimme
und Kommunikation
Händel-Rüdinger & Partner GbR