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Sprache - Sprachstörungen
Wir brauchen die Sprache, um an Dinge, Gefühle und Handlungen denken zu können, z. B., um uns Palmen, Strand und Meer oder um uns einen Geschmack vorstellen zu können.
Wir benötigen die Sprache, um uns unterhalten zu können, z. B. wenn man wissen will, wie es dem Kind im Kindergarten gefallen hat.
Viele Kinder können sich nur ungenügend Vorstellungen und Gedanken machen. Sie können, wenn ein anderer erzählt, nur schwer Bilder im Kopf entwickeln und sich deshalb auch nicht ausreichend ausdrücken. Das hat in den meisten Fällen nichts mit Intelligenz zu tun. Es sind Kinder, deren
Auf diese Art Störungen haben wir uns spezialisiert und haben die Methode nach Barbara Zollinger zu unserem Schwerpunkt in der Kindertherapie gemacht (Literatur: Barbara Zollinger: Die Entdeckung der Sprache, Haupt-Verlag). Methode Das ganze Kind steht im Blick unserer Betrachtung, nicht nur die Sprache. In der Therapie geht es darum, dem Kind einen Weg zu zeigen, wie es mit dem, was es in der Welt und wie es die Welt wahrnimmt, zurechtkommt und es für „mehr“ Sprache und, wenn es älter ist, für eine korrekte Aussprache zu interessieren.
Bei kleinen Kindern fördern wir die Sprache über therapeutisches Spielen. Dazu steht alltägliches Spielmaterial (Handpuppen, Kochgeschirr, Bau- und Naturmaterialien usw.) bereit.
Um verstärkt auf den Bereich der Sinneswahrnehmung und Bewegung eingehen zu können, bauen wir Spiele aus der sensomotorischen Integrationstherapie mit ein. Dazu stehen Sprossenwand, schiefe Ebene, Hängematte, Trampolin, Kuschelsack, Sandsäckchen, Montessori-Material u. v. m. zur Verfügung.
Die Sprache verstehen
Das Spiel
Die Persönlichkeitsentwicklung
Konsequenz einer Verzögerung
Der Rückstand verzögerter Kinder wird nach und nach deutlich sichtbar. Kommen sie in den Kindergarten, wird es ihnen schnell langweilig, sie werden unruhig und zappelig oder passiv und verträumt. Meist sind bereits zwei Jahre vergangen, in denen nicht viel geschehen ist, bis sie dann mit ca. vier Jahren eventuell zur Abklärung kommen. Sind sie im Vorschulalter, interessieren sie sich lange nicht für die Welt der Buchstaben und leiden später eventuell unter Lese- und Schreibschwierigkeiten und verstehen Texte oder Textaufgaben nicht. Oft tun sie sich schwer im Kontakt mit anderen. Das alles hat meist mit mangelndem Verstehen der Sprache zu tun.
Schwierigkeiten - Was tun?
Wichtig ist, sich nicht mit Worten wie „das kommt schon noch“ vertrösten zu lassen, sondern so lange nachzufragen, bis wirklich das Gefühl vorhanden ist, sich keine Sorgen machen zu müssen.
Die Erfahrung zeigt, je früher eine Abklärung erfolgt, desto weniger Therapie braucht ein Kind. Manchmal genügt zunächst ein Gespräch mit den Eltern. |
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Praxis für Logopädie
und Ergotherapie Margita Händel-Rüdinger |